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21.05.2019

Mitgliederversammlung mit vollem Programm

Rund 70  Mitglieder sowie einige Gäste folgten der Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesverbandes in den Räumen des Eduardus Krankenhauses in Köln am 18. Mai 2019.

Nach einem für die Physiotherapie äußerst erfolgreichen Jahr mit vielen berufspolitischen Verbesserungen tauchte dann auch des Öfteren das Wort ´historisch´ im Rechenschaftsbericht und den Erläuterungen des Vorstandes zu Recht auf. Noch nie hat es in so kurzer Zeit so viele gesetzliche Änderungen zu Gunsten der Physiotherapie gegeben. „Dies ist kein kurzfristiger Erfolg eines einzigen Jahres, sondern das Ergebnis langjähriger stetiger Arbeit der Berufsverbände“, so die Vorsitzende Rita Schütte. Hilfreich war dabei die Unterstützung durch vielfältige Aktionen einiger Einzelpersonen und Gruppierungen, die das politische Geschehen begleitet haben. Nun ist es aber an der Zeit, diese verschiedenen Aktivitäten zu bündeln, denn nur den im TSVG genannten „maßgeblichen Verbänden“ werden die entscheidenden Verhandlungsrechte eingeräumt.

Die deutlichen Erhöhungen der Abrechnungssätze mit den Krankenkassen in den letzten Jahren werden mit den Bundeshöchstpreisen zum 1.7.2019 in NRW zu erheblichen Verbesserungen führen. In den letzten fünf Jahren wurde die Position Krankengymnastik um 37 %, einzelne andere wie Manuelle Therapie oder auch Manuelle Lymphdrainage um über 50 % bis 60 % erhöht. Dies hätte zu Beginn der Kampagne 38,7 % mehr Wert vor fünf Jahren wohl niemand erwartet. Den gesamten Vorstandsbericht sowie die Präsentation zum TSVG mit allen Informationen finden Sie im Mitgliederbereich der Homepage.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Landesverbandes ist sehr zufriedenstellend und statt eines erwarteten kleines Minus konnte das Geschäftsjahr mit einem Überschuss von rund 10.000 Euro abgeschlossen werden. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand mit einstimmiger Entlastung in seiner Arbeit gestärkt.

Auch für das Jahr 2019 verläuft alles nach Plan, so dass die Mitgliederversammlung der Empfehlung des Vorstandes folgte, einen Teil des erwarteten Überschusses dafür zu  verwenden, alle interessierten Mitglieder exklusiv und kostenfrei zu einem Vortrag und Workshops im Rahmen der Therapie on Tour am 7. September 2019 in Bochum einzuladen. Hierüber erhalten alle Mitglieder eine gesonderte Einladung im Sommer.

Bei den anstehenden Wahlen stellten sich die bisherigen Vorstandsmitglieder Rita Schütte, Detlef Katzki und Heinrich Rügge zur Wiederwahl. Die Kandidaturen wurden von der Aufforderung an die Mitglieder begleitet, sich stärker als bisher in der Verbandsarbeit zu engagieren und sich gerade bei den zwingend notwendigen statistischen Erhebungen in den Praxen zu beteiligen, um entsprechende Zahlen für die zukünftigen Kassenverhandlungen zu liefern. Darüber hinaus ist auch mehr Engagement der Mitgliedschaft notwendig, um die Physiotherapie - auch gegen Widerstände- weiter zu entwickeln. „Dafür stehen wir als PHYSIO-DEUTSCHLAND“, so das klare Bekenntnis des Vorstandes. 

Alle drei Vorstandsmitglieder wurden nahezu einstimmig in ihren Ämtern bestätigt und wollen die erfolgreiche Arbeit fortführen. Frau Schütte und Herr Katzki betonten aber, dass auch die Amtszeiten in absehbarer Zeit enden und daher die Einbindung jüngerer Berufskollegen in die aktive Verbandstätigkeit auf der Agenda stehen.

Erfreulicherweise traten zu den Beiratswahlen sieben Kandidaten an, von denen sich vier erstmals für ein Amt bewarben und ebenfalls mit deutlichen Mehrheiten gewählt wurden.

Marc Akel, Frank Bertelsmeier, Thomas Gillert, Uta Leyener, Iefke Söntjens, Christoph Schludecker und Marc Zeller bilden das Gremium, welches dem Vorstand zukünftig beratend zur Seite steht und diesen unterstützt.

In einigen Satzungsänderungen wurden neben redaktionellen Klärungen zur geschlechtsneutralen Sprachverwendung und dem Wegfall der Aufnahmegebühren wurde dem Vorstand zukünftig die Möglichkeit eingeräumt, Angehörige der Heilmittelberufe als Gäste zuzulassen. Damit sollen auch das Interesse bei Nicht-Verbandsmitgliedern geweckt werden und ggfs. auch berufsübergreifende Themen zu beraten.

Nachdem die Tagesordnung in Rekordzeit abgearbeitet werden konnte, standen die Veränderungen zum TSVG und den Heilmittelrichtlinien im Focus des Interesses. Nach vielen Informationen und Beratungen war dieser Tag dann sicherlich für alle Teilnehmer, ob Mitglieder oder Funktionsträger, ein erkenntnisreicher und lohnender Tag.