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Atemphysiotherapie Modul V - Restriktive Ventilationsstörungen

Datum
Samstag, 07.10.2023–
Sonntag, 08.10.2023
Ort
PHYSIOCUM LAUDE im Eduardus Krankenhaus
Custodisstr. 3-17 ( 3.OG) Haus A, 50679 Köln-Deutz
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Kurszeiten

1. Tag

Datum: Samstag, 07.10.2023 09:00–17:30 Uhr

Referent(in):

2. Tag

Datum: Sonntag, 08.10.2023 09:00–15:15 Uhr

Referent(in):

Auskunft

Zeitplan:

3 UE Prework

Anatomie, Physiologie und Restriktives Krankheitsspektrum der Atempumpe & Lunge

9 UE Samstag 9.00 bis 17.30 Uhr

Einstieg in die Restriktiven Ventilationsstörungen und Schwerpunktthema Ventilatorische Insuffizienz

7 UE Sonntag 9.00 bis 15.15 Uhr

Schwerpunktthema Restriktion der Lunge und COVID-19 assoziierte Störungen der Atemfunktion

Hinweis: Der Präsenzkurs kann gegebenenfalls ca. 4 Wochen vor Beginn auf einen Live Online Kurs umgewandelt werden.

Veranstalter

Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Kursnummer 23019
Fortbildungspunkte 17
Referent(in) Rauner, Christine, Tröller, Nadine
Preis für Mitglieder € 318,00
Preis für Nichtmitglieder € 418,00

Inhalt

Die Arbeitsgemeinschaft Atemtherapie/ Arbeitsgemeinschaft Atemphysiotherapie im Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. bietet seit Herbst 2008 die mehrteilige Fortbildungsreihe "Atemphysiotherapie" in Modulform an. Diese Fortbildungsreihe orientiert sich inhaltlich an den „Empfehlungen zur Atemphysiotherapie" der Deutschen Atemwegsliga e.V. und der AG Atemtherapie im ZVK e.V. (S. Weise, P. Kardos, D. Pfeiffer-Kascha, H. Worth, 3. erweiterte Auflage, Dustri-Verlag 2019)

Basierend auf anatomisch-physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen werden ein tieferes Verständnis der funktionellen Störungen der Atmungsorgane und spezielle praktisch/therapeutische Fähigkeiten vermittelt.

Jedes Modul behandelt in 19 - 22 Unterrichtseinheiten einen spezifischen, in sich abgeschlossenen Themenkomplex. Zu jedem dieser Themenkomplexe werden die typischen funktionellen Störungen identifiziert, die entsprechenden Behandlungsziele definiert und die atemphysiotherapeutischen Behandlungstechniken mit ihren angenommenen Wirkmechanismen zum Einsatz gebracht. Dabei ist das praktische Erlernen und die korrekte Anwendung effektiver physiotherapeutischer Techniken Schwerpunkt eines jeden dieser Module. Ein umfassendes Skript steht zur Verfügung.
Die Teilnahme in der vorgegebenen Reihenfolge ist nicht zwingend erforderlich.
Jedes in sich abgeschlossene Modul erhält Fortbildungspunkte entsprechend der Richtlinien.

Diese Fortbildungsreihe „Atemphysiotherapie“ wird von der Deutschen Atemwegsliga e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. unterstützt und empfohlen.
Sie setzt sich aus sieben Grundmodulen und zwei Ergänzungsmodulen zusammen. Das Grundmodul 4 wird in zwei Ausrichtungen angeboten. Es kann wahlweise als Modul 4 „Physiotherapie in der Intensiv- und Beatmungsmedizin“ oder als Modul 4/E2 „Atemphysiotherapie in der Pädiatrie“ absolviert werden.
Die PhysiotherapeutInnen, die sechs Grundmodule (M1-M3, M4 oder M4/E2, M5-M6) dieser Fortbildung absolviert haben, können in der Liste atemphysiotherapeutisch qualifizierter PhysiotherapeutInnen hervorgehoben werden. Diese Liste ist interessierten PatientInnen und niedergelassenen PneumologInnen über die Atemwegsliga zugänglich:
www.atemwegsliga.de/physiotherapeutInnen.html

Modulinhalt

1. Anatomie/ Physiologie und Restriktives Krankheitsspektrum der Kompartimente Atempumpe und Lunge (als Prework)

2. Einordnen der Pathophysiologie und Befunderhebung einer Ventilatorischen Insuffizienz durch Restriktion des Thorax/der Atempumpe z.B. bei Thoraxdeformitäten, Zwerchfellparese, neuromuskulären und neurologischen Erkrankungen

3. Einordnen der Pathophysiologien und Befunderhebung einer pulmonalen Insuffizienz bei

COVID-19 Infektion mit Störungen

  • der Lunge z.B. durch Pneumonie, Lungenfibrose, Atelektase

  • der Pleura z.B. durch Pleuraerguss, Pleuraschwarte

  • der Hämodynamik z.B. durch Lungenarterienembolie, Pulmonale Arterielle Hypertonie

4. Überblick zu Befundtechniken und Assessments zur Beurteilung der Schwere/Risikostratifizierung von Diaphragma Störungen, Ventilatorischer Insuffizienz, Pneumonie, Thrombose und Embolierisiko, Fatigue und allgemeiner Mobilität

4. Überblick zum aktuellen Kenntnisstand bzgl. Leitlinien, Assessments und Return to Activity-Strategie bei COVID-19 Infektion ab Normalstation/Ambulantem Setting sowie Rehabilitation bei Post- und Long-COVID

5. Therapeutische Ziele sowie Techniken u. Maßnahmen zum Verbessern/ Erhalten der:

  • Ventilations-/ Diffusions-/ Perfusionsverhältnissen

  • Thoraxbeweglichkeit und Atembewegung

  • Zwerchfell- und Atemmuskelaktivität

  • Sekretelimination bei primär nicht-obstruktiven Erkrankungen

  • Lungencompliance

  • Pleuramechanik und Schmerz

  • Cardio-pulmonalen Leistungsfähigkeit

7. Als konkrete Maßnahmen kommen zum Einsatz:

  • Techniken des konzentrischen und exzentrischen Atemmuskeltraining

  • Phonationstechniken

  • Techniken zur Thoraxmobilisation, Haut- und Muskeltechniken

  • Umlagerungstechniken und gezielter Einsatz von Lagerung

  • manuelle u. apparative Hustenassistenz

  • EA-Techniken mit unterschiedlichen Atemvolumina angepasst an die Gewebephysiologie wie Aktives und passives Air-Stacking, Stufenatmung, Sniffs etc.

  • Lokales und globales Ausdauertraining außerhalb der Medizinischen Trainingstherapie

  • ADL-Strategien


Anmeldung zu dieser Fortbildung

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